Grundschule Bechtheim

Schulfest 2005

rund ums Fest

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Noah und der Regenbogen

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Grundschüler üben bei Projekttagen Singspiel ein/ Aufführung beim Schulfest

BECHTHEIM „Kommt geschwind, kommt geschwind, weil die große Flut beginnt“, sangen die Grundschüler begeistert. Doch die Flut blieb während des Schulfests zum Glück aus, und die vielen Besucher konnten sich, ohne nass zu werden, das Ergebnis der Projekttage betrachten.

Von

Nadine Herd

Besagtes Ergebnis, ein Singspiel, berichtete von einer Flut, die vor langer Zeit stattgefunden hatte, und trug den Titel „Noah unterm Regenbogen“. Anschließend nahmen die Eltern und Großeltern die Gelegenheit wahr, sich in gemütlicher Atmosphäre auszutauschen. Die Kinder verteilten sich schnell auf die verschiedenen Spielstationen, an denen gebastelt, geraten oder die Geschicklichkeit getestet werden konnte.

Doch zuerst stellten die Kinder, in fantasievolle Kostüme gehüllt, die Geschichte von Noah und der Sintflut dar. „Was ist los, Noah, was ist los?“, fragten Noahs Nachbarn besorgt. Darauf antwortete der Chor mit Gottes Auftrag an Noah: „Bau, bau, bau ein großes Boot“. Woraufhin sich Noah samt Familie auch gleich ans Werk machte. „Kommt, Leute packt mit an, wir bauen den Rettungskahn“, lud der Arche-Bauer alle zum Mitmachen ein. „Noah hat das Boot gebaut“, wurde dann festgestellt, nachdem in Windeseile die selbst gebauten Teile der Arche zusammengesetzt worden waren. Noahs Nachbarn waren sich zu diesem Zeitpunkt dann einig, dass Noah eindeutig zum Psychiater müsse, da er mitten auf dem Trockenen ein Boot gebaut hatte. Mit „Komm geschwind, komm geschwind, weil die große Flut beginnt. Kommt herein, kommt herein, steigt in Noahs Arche ein“ wurden dann die „Tiere“ – Kinder in den während der Projekttage gebastelten Tierkostümen – in die Arche geholt.

Und dann nahm die altbekannte Geschichte ihren Lauf.

Die Flut begann. „Es regnet, es regnet, und wer sich begegnet, schaut ängstlich nach oben.“ Kinder in blauen Müllsäcken stellten die Flut um die Arche raschelnd dar. Schließlich hörte der Regen auf, in Bechtheim begann es allerdings bedrohlich zu donnern, und der kecke Bechtheimer Noah schickte die Taube los. Schlussendlich zogen Tiere und Menschen wieder aus der Arche aus. Natürlich spannte sich da auch ein großer Regenbogen über die Arche. Die Zuschauer waren begeistert, und so gaben die Kleinen auch eine gesangliche Zugabe. Am Klavier begleitete Marcus Nessler das bunte Treiben auf der Arche. Schulleiterin Katharina Zuschlag war als ChefSouffleuse sichtlich stolz auf die Leistung ihrer Schützlinge.