Grundschule Bechtheim

Der 29. Februar

Der 29. Februar

von Philipp Janneck, Klasse 3

Schaltjahr

Ein Jahr hat 365 Tage. Alle 4 Jahre gibt es einen zusätzlichen Tag im Kalender, den 29. Februar.

Diese Jahre nennt man Schaltjahre, weil der 29. Februar zusätzlich geschaltet, also eingefügt wird.

29. Februar

Er wird eingefügt, so dass unser Kalender nicht durcheinander kommt und es im Sommer nicht schneit.

Wieso?

Die Erde braucht 365 Tage (also 1 Jahr: Frühling, Sommer, Herbst und Winter) um die Sonne zu umkreisen (das sind 940 Millionen km) mit ca. 107 000 km pro Stunde.

Wieso gibt es den 29. Februar?

Hipparchos: 365 Tage, 5 Stunden, 55 Minuten, 12 Sekunden

Der griechische Astronom Hipparchos hat 200 v. Christus errechnet, dass die Erde 365 Tage, 5 Stunden, 55 Minuten und 12 Sekunden braucht um die Sonne einmal zu umkreisen. Das ist 1 Jahr und knapp ein Viertel Tag.

Julius Cäsar – Julianischer Kalender

Julius Cäsar führte den julianischen Kalender ein (ca. 45 v. Christus). In diesem gibt es alle 4 Jahre einen Schalttag. Der Viertel-Tag, den Hipparchos errechnet hat, ergibt nach 2 Jahren einen halben und nach 4 Jahren einen ganzen zusätzlichen Tag im Jahr.

Verrechnet!

Hipparchos hatte sich aber verrechnet, und zwar um 11 Minuten und 14 Sekunden. Alle 128 Jahre findet demnach also ein Schaltjahr zuviel statt. Das verändert den Beginn der Jahreszeiten. So kam es einmal dazu, dass laut Julianischem Kalender der Frühling 10 Tage zu früh begann.

Papst Gregor – der Gregorianische Kalender

Papst Gregor führte den Gregorianischen Kalender ein. Das war ca. 1580. Alle vier Jahre gibt es ein Schaltjahr, aber alle durch 100 teilbare Schaltjahre fallen aus (z. B. 1700, 1800, 1900). Alle durch 400 teilbaren Schaltjahre bleiben ein Schaltjahr (z. B. 2000).

Rätsel

Wann gibt es das nächste Schaltjahr?

Wird das Jahr 2100 ein Schaltjahr sein?