Grundschule Bechtheim

Ausflug Kloster Lorsch

Am 22.05. besuchte die Schule das Weltkulturerbe im Kloster Lorsch. Neben einer Führung durch das Museum stand bei allen Klassen noch ein spezielles Projekt auf dem Programm. Bilder der Projekte des 3. und 4. Schuljahres sowie zwei ausführliche Berichte können unten bestaunt werden.

cimg0010

Bericht über den Ausflug ins Kloster Lorsch

am 22.05.2013

von Cecilia Günther

Der Bus holte uns um 8.00 Uhr am Marktplatz ab, um uns nach Lorsch ins Kloster zu fahren.

Gudrun kam und stellte sich vor. Sie machte mit uns und der 4. Klasse zusammen die Führung. Sie zeigte uns alte Badewannen, alte Öfen und die Toiletten von früher, die aussahen wie ein Stuhl, nur mit einem Loch in der Mitte, an dem eine Schüssel befestigt war.

Nachdem wir uns alles noch einmal genau angesehen hatten, war es Zeit zum Frühstücken.

Danach erklärte uns Gudrun, dass die Mönche in einem Kloster sieben Mal am Tag beten und manche haben ein Schweigegelübte abgelegt. Das heißt, sie haben eine Kapuze von ihrer Kutte auf und dürfen mit niemanden reden. Die Kinder heißen Novizen und tragen eine weiße Kutte und haben nicht die Haare abrasiert. Die älteren heißen Mönche und tragen eine schwarze Kutte und haben einen Kreis auf den Kopf rasiert.

Nach einer kurzen Pause erklärte uns Gudrun, was ein Mosaik ist. Wir sollten erst auf ein weißes Blatt die Größe der Holzplatte aufzeichnen und unsere ausgedachten Muster mit Steinen auf das Blatt legen. Danach durften wir Kleber auf die Holzplatte schmieren und unser Muster darauf setzen.

Nun war es Zeit, sich zu verabschieden. Wir verließen das Kloster und gingen nebenan ins Eiscafé, um ein Eis zu essen.

Der Bus kam auch gleich danach, sodass wir um 14.40 Uhr wieder zurück in Bechtheim waren.

Ich fand es toll, so viel über Mönche zu erfahren. Aber am besten hat mir das Legen und Kleben mit Mosaik gefallen.

Ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug.

 

Bericht über das Kloster Lorsch
von Leon Weygand

Am 22.05.2013 fuhren wir mit dem Bus nach Lorsch. Dort angekommen, regnete es gleich los. Wir mussten uns unterstellen, sodass wir nicht nass wurden. Dann konnten wir frühstücken. Danach durften wir ins Museum des Klosters. Dort hat uns eine Führerin ein paar Öfen gezeigt. Nun gingen wir weiter in den nächsten Raum, dort waren Badewannen, alte Öfen, Toiletten und Plumpsklos.

Dann hatten wir noch eine Pause, in der wir die Spielsachen, die wir mitgebracht hatten, auspackten.

Dann kam eine Frau, die Gudrun hieß. Sie hatte zwei Puppen dabei, die Mönche heißen. Der Mönch, der eine weiße Kutte anhatte, ist noch nicht so lange im Kloster. Die Mönche mit schwarzer Kutte sind schon sehr lange im Kloster. Er muss seine Frisur so schneiden, dass oben die Haare weg sind.

Aber es gab auch Nonnen. Hier in Bechtheim gibt es auch eine Nonne. Der Mönch und die Nonne dürfen nicht heiraten.

Die Mönche mussten im Kloster Bücher abschreiben, beten und zwar sieben Mal am Tag.

Gudrun erklärte uns, was ein Mosaik ist. Ein Mosaik haben Römer damals für Fußböden genutzt, sie konnten darauf gut laufen. Dann gingen wir in einen anderen Raum, dort durften wir ein Mosaik selbst basteln. Zuerst mussten alle einen Entwurf auf ein Blatt malen. Man konnte es so malen, wie man es gerne später auf der Holzplatte haben möchte. Nun konnten wir Kleber auf die Holzplatte schmieren, damit es auch feste hält. Danach bekamen wir kleine Mosaik-Steinchen für unser Muster. Jetzt konnten wir mit Hilfe des Klebers die Steinchen draufsetzen.

Dann mussten wir uns verabschieden. Wir durften dann noch eine Spielpause machen, weil wir am Anfang keine hatten.

Zum Schluss aßen wir noch Eis.

Wir waren um 14.40 Uhr wieder zurück in Bechtheim.

Ich fand es sehr toll, weil es dort so alte Sachen gab und dass wir ein Mosaik selbst machen durften.